Arbeitsgruppen

AG 1A: Die klimaneutrale Stadt der Zukunft

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Immer häufiger taucht das Leitbild einer klimaneutralen Zukunft auf, doch wie dies im Alltag unserer Städte und Regionen aussehen kann, ist in vielen Aspekten noch unscharf. In dieser Arbeitsgruppe werden die wesentlichen Grundlagen, weit reichende Projekte und erfolgreiche Praxisbeispiele präsentiert und diskutiert.

Moderation

Dr. Klaus Müschen, UBA

Einführung

Politische und ökonomische Perspektiven einer klimaneutralen Zukunft
Tilman Santarius, Heinrich-Böll-Stiftung

Beiträge

Das Bündnis "München für Klimaschutz" als ein Instrument auf dem Weg zur CO2-Freiheit (pdf 972KB)
Dr. Gerhard Urbainczyk, Referat für Gesundheit und Umwelt, Landeshauptstadt München

Kommunale Strategien am Beispiel der Gemeinde Saerbeck/NRW (pdf 1,34MB)
Wilfried Roos, Bürgermeister der Gemeinde Saerbeck

Klimaneutrale Kommune 2050 Horb am Neckar. BürgerInnen und Kommunalverwaltung werden aktiv (pdf 916KB)
Doris Möller, KlimaKom eG, München
 

AG 1B: Nachhaltiges Handeln durch regionale Vernetzung am Beispiel der Region Hannover

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 17:50 Uhr

Eine besondere Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft haben die Regionen. Viele der Aufgaben einer zukunftsfähigen Entwicklung sind nur regional zu lösen. Das ist offensichtlich bei der Frage der Energieautonomie, gilt aber auch für andere Stoffflüsse, für nachhaltige Mobilität, die Anpassung an den Klimaschutz und die Flächenpolitik. Die Arbeitsgruppe präsentiert regionales Denken, regionale Stoffflüsse und Vernetzungen am Beispiel der Region Hannover.

Moderation

Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt bei der Region Hannover

Einführung

Vernetzung von Kernstadt und Umland - Nachhaltige Regionalentwicklung am Beispiel der Region Hannover (pdf 3,7MB)
Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat der Region Hannover

Beiträge

Optimierter ÖPNV der Zukunft am Beispiel der Region Hannover  (pdf 3,4MB)
André Neiß, üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Vorstandsvorsitzender

Wie kann eine CO2-neutrale Region 2050 aussehen? (pdf 425KB)
Dedo von Krosigk und Bennedikt Siepe, Büro e4-Consult, Hannover

Lebensmittel aus und für die Region (pdf 4,9MB)
Wolfgang Kleine-Limberg, mensch und region, Hannover

AG 2A: Kommunikation, Motivation und alltagspraktisches Handeln auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Die Vision klimaneutraler Städte ist längst keine Utopie mehr. Städte sind Schlüsselakteure für den Klimaschutz, und in den urbanen Zentren bestimmen die Bügerinnen und Büger durch ihren alltäglichen Konsum in den Haushalten und in der Freizeit und durch ihre Formen der Mobilität wesentlich die Emissionen von Treibhausgasen. Eine klimaneutrale Stadt ist wesentlich eine Stadt CO2-armer Lebensstile.

Moderation

Michael Danner, Kommunikation für Mensch & Umwelt, Hannover

Einführung

Soziale Wirklichkeiten im Klimawandel
Prof. Dr. Harald Welzer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Forschungsprofessor für Sozialpsychologie, Universität Witten-Herdecke

Beiträge

Altruismus oder Egoismus, Ethik oder persönlicher Nutzen: Wie lässt sich klimaschonendes Verhalten kommunizieren? (pdf 721KB)
Prof. Dr. Ellen Matthies, Universität Magdeburg

Klimawandel und Alltagshandeln: Potenziale, Strategien und Instrumente für CO2-arme Lebensstile (pdf 940KB)
Dr. Immanuel Stieß, Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE, Frankfurt am Main

Mobilisierung der Stadtgesellschaft am Beispiel der Klima-Allianz Hannover 2020 (pdf 621KB)
Astrid Hoffmann-Kallen, Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover

AG 2B: Wohnen und Architektur in der klimaneutralen Stadt der Zukunft

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 17:50 Uhr

Die einen schwärmen von Energie-Plus-Neubauten und planen eine 80prozentige Reduzierung des Gebäude-Energiebedarfes im Bestand. Die anderen reden vom „Dämm-Wahn“ und malen den Untergang der Architekturqualität an die Wand. Und Dritte warnen vor unbezahlbaren Mieten und sozialen Verwerfungen in Altbauvierteln durch steigende Mieten. Bei klimaneutralen Neubauten und bei der energetischen Gebäudesanierung gibt es noch viele offene Fragen, die Gegenstand dieser Arbeitsgruppe sind, wobei der Schwerpunkt auf der Bestandssanierung liegen wird.

Moderation

Jan Habermann, Büro AGSTA – Architekten und Ingenieure

Einführung

Herausforderungen für Städtebau und Architektur bei dem Ziel, den Energieverbrauch im Gebäudebereich  um 80% zu senken (pdf 1,5MB)
Heike Marcinek, Projektleiterin “Energieeffiziente Gebäude”, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Beiträge

Nachhaltiges Bauen kann auch schön sein!? Architektonische Beispiele aus einem Bundesforschungsprojekt zur energetischen Sanierung von Großwohnsiedlungen
Kirstin Klehn, Architektin, Büro Plan Zwei

Wunsch und Wirklichkeit der energetischen Sanierung größerer Gebäudebestände aus der Sicht der Wohnungswirtschaft (pdf 1,5MB)
Lorenz Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung, Gundlach-Wohnungswirtschaft-Gruppe

Mieterhöhungen, steuerliche Abschreibungen, staatliche Zuschüsse – wie sollten nachhaltige und energiesparende Wohnungen sozialverträglich finanziert werden? (pdf 207KB)
Susanne Schönemeier, Deutscher Mieterbund Hannover e.V.

AG 3A: Beeinflussung des Modal Split: Trends – Chancen – erforderliche Leitplanken

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Wie hat sich der Modal Split in deutschen Großstädten in den vergangenen 20 Jahren entwickelt?
Welche Konzepte zur Beeinflussung der individuellen Verkehrsmittelwahl haben sich als erfolgreich erwiesen, welche Ansätze sind auszubauen? Welche Perspektiven gibt es für die Zukunft? Welche gesetzlichen Leitplanken sind zusätzlich erforderlich, um nachhaltige Mobilität zu ermöglichen?

Moderation

Fritjof Mothes, StadtLabor Leipzig

Einführung

Die Entwicklung des modal split: Erfolge und Grenzen der Verkehrsplanung, Herausforderungen für die Politik
Prof. Dr. Heiner Monheim, Universität Trier

Beiträge

Nahmobilität - neue Chancen für eine Mobilitätskultur der Nähe

Jörg Thiemann-Linden, Deutsches Institut für Urbanistik, Köln 



Verkehrsentwicklungsplan pro Klima - regionale Verkehrsstrategien (pdf 608KB)

Tanja Göbler, Team Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagment, Dezernat für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover

Mobilität und Klimaschutz - Moderne Verkehrsentwicklung am Beispiel der Region Hannover
 Ulf-Birger Franz, Regionsrat, Leiter des Dezernates für Wirtschaft, Verkehr und Bildung

Mobilität und Klimaschutz - Moderne Verkehrsentwicklung am Beispiel der Region Hannover (pdf 1MB)

Ulf-Birger Franz, Regionsrat, Leiter des Dezernates für Wirtschaft, Verkehr und Bildung

AG 3B: Zukunft der Mobilität - wo geht die Reise hin?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 17:50 Uhr

Wie lässt sich der Mobilitätsbedarf von fossilen Rohstoffen entkoppeln?
Wie entwickelt sich die Nachfrage - welche technischen Strategien sind nachfragegerecht?
Welche Rolle darf/kann/muss Elektromobilität in den nächsten Jahren dabei spielen?
Welche Konsequenzen hat dies für die Organisation der Energieversorgung?
Bleibt eine stadtverträgliche Mobilität bei diesen technischen Strategien auf der Strecke?

Moderation

Ralf Elsässer, CivixX - Werkstatt für Zivilgesellschaft

Einführung

The Future of Mobility - Scenarios for the Year 2030 (pdf 3MB)
Dr. Tobias Kuhnimhof, Institur für Mobilitätsforschung, München

Beiträge

Elektroantriebe – Lösungen für die Bedürfnisse der Zukunft (pdf 2,2MB)
Dr. Reiner Korthauer, Zentralverband Elektroindustrie, Kompetenzzentrum E-Mobilität, Frankfurt Main

Elektromobilität - Top oder Flop?
Dr. Ulrich Höpfner, IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH

Elektromobilität - ein Thema auch für Rio+20? (pdf 2,2MB)
Ralph Wahnschafft, Division for Sustainable Development, Department of Economic and Social Affairs, United Nations, New York

 

AG 4A: Umstieg auf erneuerbare Energien - zum Nutzen für alle?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Die Bereitstellung von Energiedienstleistungen ist für die heutige Gesellschaft überlebensnotwendig und fundamentaler Bestandteil gesellschaftlicher Entwicklung. Die Energieerzeugung und -nutzung in Deutschland ist gegenwärtig jedoch nicht nachhaltig. Die Menschen verbrauchen zu viel Strom, Brennstoffe und Kraftstoffe. Wie kann die Bevölkerung für den Umbau auf ein erneuerbares Energiesystem und eine höhere Energieeffizienz gewonnen werden? Was kann jeder Einzelne und die Gesellschaft dazu beitragen?

Moderation

Anne Heitland, Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.

Einführung

100% erneuerbare Energien - Auswirkungen auf die Gesellschaft (pdf 1,14MB)
Dietmar Schütz, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energien

Beiträge

Energieerzeugung in Bürgerhand (pdf 485KB)
Sebastian Sladek, EWS Schönau

Transition Towns - Klimaschutz und Versorgungssicherheit von unten
Dr. Thomas Köhler, Pestel Institut Hannover

AG 4B: Erneuerbare Energien - Kommunen und Unternehmen in der Verantwortung

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 17:50 Uhr

Der Umbau des Energiesystems war in vielen Kommunen ein Kernanliegen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in den letzten 20 Jahren. Welche Erfahrungen wurden bisher beim Umbau des Energiesystems gemacht?
Wie kann eine 100prozentige regenerative Strom- und Wärmeversorgung aussehen?
Was zeichnet Vorreiterkommunen besonders aus, welche Rahmenbedingungen waren wichtig für den Erfolg?
Was waren die größten Hindernisse beim Umbau des Energiesystems?
Wie können diese bewältigt werden?

Moderation

Cornelia Rösler, Difu

Einführung

Szenarien einer 100prozentigen regenerativen Energieversorgung im Industriestandort Deutschland
Dr. Harry Lehmann, UBA

Beiträge

Energiedienstleistungen als Motor für den Ausbau der Erneuerbaren Energien (pdf 2,7MB)
Frank Stoppa, Verband für Wärmelieferung e.V.

Kommunen als Vorreiter einer regenerativen Energieerzeugung (pdf 670KB)
Birgit Wildt, Leiterin der Koordinierungsstelle für Klima und Energie der Stadt Münster

Erneuerbares Wilhelmsburg
Karsten Wessel, IBA Hamburg GmbH

AG 5A: Aufgeklärte Kundinnen und Kunden für nachhaltigen Konsum

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Nachhaltiges Wirtschaften steht und fällt mit den Forderungen der Kunden und der Gesellschaft. Die Entwicklung von Nachfrage und Angebot bzw. die Stärkung nachhaltiger Lebensstile und -programme sind die Grundlage für Nachhaltigkeit als Unternehmensziel.

Moderation

Dr. Sabine Heymann, LE-Regio

Einführung

"Wege zum nachhaltigen Konsum - Energie, Ernährung" (WENKE): Ergebnisse eines Forschungsprojekts (pdf 1,5MB)
Dr. phil. Irene Antoni-Komar, M.A., Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Beiträge

Was macht KundInnen zu nachhaltigen KundInnen? (pdf 621 KB)
Thomas Goldfuß, GLS Gemeinschaftsbank eG

Wann vertrauen KundInnen dem Mehrwert eines ökologischen Produktes? (pdf 973 KB)
Tina Teuchner, Redaktion forum Nachhaltig Wirtschaften

AG 5B: CSR - "Greenwashing" oder gelebtes Konzept zukunftsfähiger Unternehmen?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 17:50 Uhr

Wie weit sind nachhaltiges Wirtschaften & Green Economy schon elementare Bestandteile eines zukunftsfähigen Unternehmens - oder ist vielmehr „Green Washing" an der Tagesordnung? Trotz vielversprechender Good Practices der Wirtschaft und Einzelbeiträgen der Wissenschaft scheint nachhaltiges Wirtschaften eher bei Nischenprodukten und -leistungen als bei MarktführerInnen zum operationellen Geschäft zu gehören.

Moderation

Dr. Sabine Heymann, LE-Regio Leipzig

Einführung

Ansätze einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik (pdf 1,5MB)
Prof. Holger Rogall, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Beiträge

Die Zukunft gibt es nur einmal! – unternehmerische und wirtschaftliche Verantwortung (pdf 1MB)
Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Professor an und Leiter der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Hannover

Reisen und Engagement für Biodiversität (pdf 1,7MB)
Mila Dahle, Leiterin Konzern-Umweltmanagement/Nachhaltige Entwicklung, TUI AG

AG 6A: Grüne Stadt - Illusion oder neue Lebensqualität?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 Uhr – 15:20 Uhr

Vernetzte Grünflächen und Freiraumsysteme, attraktive Gewässer in der Stadt, begrünte Gebäude oder Entsiegelungen dienen der Lebensqualität und dem Naturschutz sowie der Klimaanpassung. Wie können kompakte Städte intelligent und lebenswert gestaltet werden? Wie sieht eine kompakte, urbane, grüne Stadt in der Praxis aus? Wie können sich die EinwohnerInnen engagieren?

Moderation

Ulrich Nowikow, GRÜNE LIGA e.V.

Einführung

Die grüne Stadt in der Praxis (pdf 4,4MB)
Ludwig Sothmann, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V., Mitglied des Präsidiums des DNR

Beiträge

Grün bringt Bewegung in die Stadt (pdf 4MB)
Martin Glöckner, Green City e.V., München

Urban Gardening
Dr. Christa Müller, Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, München

Bauliche Entwicklung contra Grünflächen? (pdf 3MB)
Uwe Bodemann, Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover

AG 6B: Kommunen auf dem Weg zu mehr Grün

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Immer mehr Menschen leben in Städten. Kurze Wege, vielseitige Angebote und Urbanität machen Städte attraktiv. Wie können sie den sich teilweise widersprechenden Anforderungen an Lebensqualität, Wirtschaftsentwicklung, Mobilität und den Bedürfnissen nach „grün" gerecht werden?

Moderation

Grit Tetzel, GRÜNE LIGA Thüringen e.V.

Einführung

Freiraumentwicklung als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung (pdf 4MB)
Dr. Alfred Herberg, Bundesamt für Naturschutz

Beiträge

Stadtinseln - urbane Kerne und landschaftliche Zonen (pdf 10MB)
Heike Brückner, Stiftung Bauhaus Dessau

GrünGürtel der Stadt Frankfurt (pdf 4,1MB)
Klaus Hoppe, GrünGürtel Frankfurt

Wohnraumentwicklung contra Grünflächenentwicklung? (pdf 460KB)
Harald Hempen, aurelis Real Estate GmbH & Co. KG

AG 7A: Wie wird sich das Klima ändern und mit welchen Auswirkungen auf unser Leben?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Lange Jahre stand im Zentrum der Klimapolitik die Vermeidung der Emission von Treibhausgasen. Seit Anfang dieses Jahrhunderts wird deutlich, dass der Klimawandel schon stattfindet und auf jeden Fall tief greifende Auswirkungen haben wird. Worauf müssen wir gefasst sein und was sind intelligente Formen der Anpassung an den Klimawandel?

Moderation

Ulrike Janssen, Geschäftsführerin, Klima-Bündnis

Einführung

Zukunftsfähige Energieversorgung und Mobilität im Klimawandel (pdf 19MB)
Prof. Dr. Manfred Fischedick, Wuppertal Institut

Beiträge

Wettbewerb zur Anpassung an den Klimawandel (pdf 12MB)
Petra Mahrenholz, Fachgebietsleiterein, Anpassung an den Klimawandel, UBA

Akteursorientierte Kommunikation des Klimawandels in Nordwestdeutschland (pdf 2MB)
Manfred Born, Sustainability Center Bremen
 

AG 7B: Wie passen wir die Städte dem Klimawandel an?

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:00 - 18:00 Uhr

Die Zunahme extremer meteorologischer Erscheinungen, Überschwemmungen und Hitzwellen stellen Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Wie lässt sich die Anpassung an den Klimawandel als Teil einer Strategie der Nachhaltigkeit organisieren, bei der die Vorsorge mit höherer Lebensqualität verbunden ist, und finanzielle Belastungen durch eine Stärkung der lokalen Ökonomie ausgeglichen werden?

Moderation

Udo Sahling, Geschäftsführer, Klimaschutzagentur Region Hannover

Einführung

Klimawandel und Stadtentwicklung - Zeit zur Anpassung?
Dr. Andreas Kress, Klima-Bündnis

Beiträge

Der integrierte und vorsorgende Ansatz zur Klimaanpassung im Ruhrgebiet - Strategien und Maßnahmenvorschläge des Forschungsprojektes dynaklim (pdf 4,7MB)
Miriam Fekkak, Wuppertal Institut

Wie können Anliegen der Klimaanpassung in die Raumentwicklungspolitik integriert werden? (pdf 2,6MB)
Dr. Marco Pütz, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Birmensdorf (CH)

Post-Oil City: Ein kritisch-solidarischer Blick auf praktische Ansätze der Transformation (pdf 1,65MB)
Dr. Friederike Habermann, Ökonomin und Aktivistin
 

AG 8A: Engagiert gegen Armut und Diskriminierung

Donnerstag, 8. Dezember, 13:30 - 15:20 Uhr

Die traditionellen sozialen Disparitäten wachsen und werden überlagert von Diskriminierung und Benachteiligung entlang ethnischer Linien. Was sind die treibenden Kräfte dieser Entwicklung und wie können die EinwohnerInnen zu einer Stadtentwicklung beitragen, die auf sozialen Ausgleich und Integration setzt?

Moderation

Dr. Patrick Schreiner, DGB Niedersachsen

Einführung

Städte für Menschen - nicht für Profit (pdf 111KB)
Prof. Dr. Margit Mayer, Politikwissenschaftlerin, FU Berlin

Beiträge

Politik gegen Armut und soziale Ausgrenzung (pdf 136KB)
Prof. Dr. Jens Dangschat, TU Wien

Quartiersansätze in Berlin: Was heißt hier "soziale Stadt"? (pdf 1,1MB)
Dr. Britta Grell, Wissenschaftszentrum Berlin

Umweltgerechtigkeit und Stadtentwicklung – Zur (stadt-)räumlichen Verteilung von Umweltbelastungen im Land Berlin  (pdf 4,6MB)
Dr. Heinz-Josef Klimeczek, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

AG 8B: Lokale Politik gegen das Armutsrisiko

Donnerstag, 8. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr

Armutsrisiko und Armutsgefährdung korrelieren eng mit der Zunahme von Migration und von Alleinerziehenden und mit der demographischen Entwicklung. Die deutschen Städte und Gemeinden sind sehr ungleich davon betroffen. Welche lokalen Handlungsansätze versprechen Erfolg?

Moderation

Franziska Schröter, Friedrich-Ebert-Stiftung

Einführung

Armut, Ausgrenzung und Integration
Prof. Walter Siebel, Universitätsprofessor für Soziologie it Schwerpunkt Stadt- und Regionalforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Beiträge

Wer beherrscht die Stadt? (pdf 74KB)
Dr. Detlev Sträter, IMU Institut für Medienforschung und Urbanistik, München
 (Anmerkung der Internet-Redaktion: Herr Sträter war zum Kongress verhindert, hat aber freundlicherweise seinen Vortrag nachträglich zur Verfügung gestellt)

Zuwanderer in der Stadt – Handlungsfelder kommunaler Integrationspolitik (pdf 1MB)
Gudrun Kirchhoff, Schader-Stiftung

Menschen und Häuser, die keiner will. Wie man mit der Sanierung von alten Gebäuden soziale Projekte initiiert (pdf 2,8MB)
Willi Sutter, Domiziel GmbH, Tittisee-Neustadt

AG 9A: Sich nachhaltig einsetzen für eine nachhaltigere Welt

Donnerstag, 8 Dezember, 13:30 - 15:20 Uhr

Nachhaltigkeit muss heute die globalen wechselseitigen Abhängigkeiten einbeziehen. Das Engagement für Menschenrechte, fairen Handel und internationale Umweltstandards gebietet die Moral, aber ebenso das Bewusstsein gegenseitiger Abhängigkeit. Was sind wirkungsvolle und biographisch nachhaltige Formen des Einsatzes für Eine Welt?

Moderation

Christian Cray, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen

Einführung

Globalisierung gerecht gestalten (pdf 383KB)
Prof. Dr. Elmar Altvater, Otto-Suhr-Institut FU Berlin

Beiträge

Die fatale Verknüpfung der Ernährungs- mit den Energie-, Klima- und Finanzkrisen (pdf 74KB)
Johannes Küstner, Brot für die Welt

Engagement für die Clean Clothes Campaign in Hamburg und Schleswig-Holstein
Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche

"Fair handeln vor Ort? Was macht das!" (pdf 626KB)
Michael Marwede, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
 

AG 9B: Brücken für eine Welt

Donnerstag, 8. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr

Wie lassen sich auf der lokalen Ebene politische und ökonomische Prozesse nutzen, um global die Menschenrechte zu stärken, der Klimagerechtigkeit Geltung und der Stimme des Umweltschutzes weltweit Gehör zu verschaffen?

Moderation

Gabriele Janecki, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.

Einführung

Brücken zur globalen Gerechtigkeit in der einen Welt (pdf 1,3MB)
Sabine Jungebluth, Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME

Beiträge

Die Bedeutung der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit
Anita Reddy, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt

Die Rolle der Kommunen für die Millenniumsziele und ihre Umsetzung vor Ort (pdf 917KB)
Dr. Michael Krempin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

AG 10A: Die Zukunft der kommunalen Finanzen

Donnerstag, 8. Dezember, 13:30 - 15:20 Uhr

Die Zukunft der kommunalen Finanzen aus der Sicht großer und mittlerer Städte. Kann die Gemeindefinanzreform zu einem Instrument ökologischer Nachhaltigkeit werden? Die verfassungsrechtliche Situation der Kommunalfinanzen.

Moderation

Dr. Matthias Woisin, Finanzbehörde Hamburg

Einführung

Eine Gemeindefinanzreform als Nachhaltigkeitsinstrument - realistische Perspektive oder Utopie? (pdf 398KB)
Prof. Martin Junkernheinrich, Raumökonomie u. Finanzwissenschaft TU Kaiserslautern

Beiträge

Zur verfassungsrechtlichen Situation der Kommunalfinanzen
Prof. Dr. Stefan Korioth, LMU München

Finanzperspektiven der Städte – eine Innenansicht (pdf 927KB)
Harald Riedel, Kämmerer Stadt Nürnberg
 

AG 10B: Nachhaltige Kommunale Infrastruktur der Zukunft

Donnerstag, 8. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr

Angesichts zahlreicher sich rapide ändernder Rahmenbedingungen und zu wenig Instandhaltungsinvestitionen in der Vergangenheit muss die städtische Infrastruktur in den kommenden Jahren ein zentrales kommunales Handlungsfeld sein. Von zentraler Bedeutung sind hier die demographischen Veränderungen, der Klimawandel, die Frage nach Investitionsprioritäten angesichts drastisch begrenzter Finanzierungsmöglichkeiten, unterschiedliche öffentliche und öffentlich-private Kooperationsformen, neue technologische Möglichkeiten und die Wettbewerbspolitik der EU. Wie ist eine Versorgung mit Infrastrukturdienstleistungen auf hohem Niveau machbar, die sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientiert?

Moderation

Julia Werner, Rat für Nachhaltige Entwicklung

Einführung

Zur Zukunft der kommunalen Infrastruktur in einer integrierten Stadtentwicklung (pdf 6,7MB)
Prof. Dr.-Ing. Klaus Beckmann, Difu

Beiträge

PPP – eine kritische Würdigung (pdf 1,1MB)
Robert Kösling, Urbane Infrastruktur

Genossenschaften als ein Lösungsansatz im Bereich nachhaltiger kommunaler Infrastruktur? (pdf 809KB)
Dr. Andreas Eisen, Genossenschaftsverband e.V.

Demographische Entwicklung und Nachhaltigkeit der Infrastruktur: Erfahrungen aus den neuen Bundesländern (pdf 220KB)
Joachim Ragnitz, IFO Dresden

AG 11A: Bildung für nachhaltige Entwicklung – die Rolle der Kommunen

Donnerstag, 8 Dezember, 13:30 - 15:20 Uhr

Ein wesentliches Element nachhaltiger kommunaler Entwicklungsstrategien muss es sein, Menschen dazu zu befähigen, ihre Zukunft aktiv und eigenverantwortlich mit zu gestalten. Die Integration von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in kommunale Politik und Entwicklungsstrategien eröffnet wichtige Perspektiven für die Lösung drängender Probleme der Kommunen. BNE trägt dazu bei, in Kommunen vorhandenes Potenzial – etwa bezüglich Engagement, Wissen, Innovationskraft, Solidaritätsfähigkeit – besser auszuschöpfen. Sie ermöglicht es Kommunen, zu aktiveren Gestaltern ihrer Zukunft zu werden. Ein vielversprechendes Instrument, BNE auf der lokalen Ebene umzusetzen, ist die Etablierung nachhaltiger Bildungslandschaften.

Moderation

Olivier Laboulle, Leiter des Sekretariats Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”, Deutsche UNESCO-Kommission

Einführung

Chancen und Perspektiven der BNE für Kommunen (unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Bildungslandschaften) (pdf 1,9MB)
Prof. Dr. Gerhard de Haan, FU Berlin und Vorsitzender des Nationalkomitees für die UN-Dekade BNE

Beiträge

BNE in Neumarkt in der Oberpfalz (pdf 5MB)
Oberbürgermeister Thomas Thumann, Dekade-Kommune Neumarkt in der Oberpfalz

Beitrag der Dekade-Kommunen zum kommunalen Klimaschutz (pdf 402KB)
Annette Dieckmann, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Natur- und  Umweltbildung – Bundesverband e.V. (ANU)

AG 11B: Wir wissen genug – alltagspraktisches Handeln ist angesagt

Donnerstag, 8. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) möchte jedem Menschen die Werte, Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die für die zukunftsfähige Gestaltung des persönlichen und des gesellschaftlichen Lebens erforderlich sind. Nachhaltiges Bewusstsein muss Grundlage sein für nachhaltiges Handeln zu Hause, am Arbeitsplatz, im Konsumverhalten. Wie lässt sich die Kluft zwischen Wissen und Handeln verringern, wie kann kommunale Politik die Strukturen schaffen, die nachhaltige Lebens- und Produktionsformen begünstigen?

Moderation

Dieter Schoof-Wetzig, Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Einführung

Welche Sinne für die ökologische Konversion?
Prof. Dr. Rudolf zur Lippe

Beiträge

Potenziale der BNE und ihre praktische Umsetzung in ausgewählten Bildungsbereichen, der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung als Teil der BNE (pdf 1,4MB)
Hannes Siege, Berichterstatter der KMK für Bildung für nachhaltige Entwicklung c/o GIZ

Bildung für Nachhaltigkeit im Handwerk (pdf 2,6MB)
Dr. Andreas Müller, Handwerkskammer Bildungszentrum Münster

Das Schulbiologiezentrum Hannover als Modellbeispiel eines ökologischen Lernortes
Dr. Regine Leo, Leiterin des Schulbiologiezentrums

AG 12A: Nachhaltigkeit im ländlichen Raum

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:30 - 15:20 Uhr

Als Standorte für die Erzeugung Erneuerbarer Energien bieten sich für die ländlichen Räume Chancen, aber auch Risiken. Eine nachhaltige Politik in diesen Räumen muss sich auf den demografischen Wandel einstellen, der sich dort – bei erheblichen regionalen Unterschieden im Einzelnen – schneller und gravierender auswirken wird als in den Metropolen.

Moderation

Dr. Ralf Bleicher, Deutscher Landkreistag

Beiträge

Erzeugung Erneuerbarer Energien im ländlichen Raum – Fluch oder Segen? (pdf 76KB)
Landrat Bertram Fleck, Rhein-Hunsrück-Kreis

Anpassung der kommunalen Infrastruktur an den demographischen Wandel (pdf 118KB)
Landrat Dr. Michael Ermrich, Landkreis Harz

Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur
Prof. Dietrich Fornaschon, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Buxtehude

Energieversorgung und Klimaschutz als Herausforderung für kleine Städte und Gemeinden
Bürgermeister Ralf Hergarten, Stadt Schleiden
 

AG 12B - Gender, Globalisierung und Green Economy

Geschlechtergerechtigkeit in Nachhaltigkeit und ‚Green Economy' in Deutschland

Donnerstag, 8. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr

Eines der Millenniumsziele widmet sich der Stärkung der Frauen weltweit. Auch beim Rio+20-Gipfel wird die Umsetzung dieses Zieles ein wichtiges Thema sein, vor allem im Kontext mit Green Economy und Globalisierung. Die Arbeitsgruppe diskutiert, wie Geschlechtergerechtigkeit in die Debatten über Nachhaltigkeit und ‚Green Economy' Eingang finden und wie die grundlegende Forderung, die vielfältigen produktiven, überwiegend von Frauen erbrachten Care-Leistungen ebenso wie die Produktivität der Natur als Grundlage jeglichen Wirtschaftens anzuerkennen, umgesetzt werden kann.

Moderation

Alexandra Caterbow, WECF

Einführung

Sascha Gabizon, Internationale Direktorin WECF

Beiträge

Rio+20 Verhandlungen: Chancen und Risiken aus Sicht von Frauenorganisationen
Dr. Christine von Weizsäcker, Präsidentin, Ecoropa

Green Economy: Gender_Gerecht. Eckpunkte der deutschen Frauenverbände
Daniela Gottschlich, Beirat genanet LIFE e. V./ Universität Lüneburg

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